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Auf nach Oldenburg zum Kochtopf schlagen!

Am Sonntag, den 10.10. findet eine Demonstration in Oldenburg unter dem Motto "Kochtopf schlagen statt Kohldampf schieben!" statt. Die zentrale Forderung ist 500,- € Regelsatz. Der Aufruf ist kämpferisch und offensiv: "Wir wollen nicht jammern und nicht betteln! Wir wollen Krach schlagen – mit Töpfen und Kochlöffeln, Spaß und Selbstbewusstsein! Wir wollen demonstrieren, dass Erwerbslose sich nicht beschimpfen und verhöhnen lassen. Deshalb: In die Pötte kommen! Krach schlagen statt Kohldampf schieben! Mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel sofort!"

Wir wollen dorthin fahren, um für die Forderungen den Kochtopf zu schlagen. Sarrazins Hetze vernebelt unseren Blick nicht für das, was wirklich eine Bderohung ist: Das Sparpaket der Regierung und der weitere Abbau sozialer Rechte. Wir wollen einen Bus nach Oldenburg organisieren, wer Interesse hat mitzufahren bitte bei uns melden: 069-37300389 und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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Container"Eine Patientin verließ ihren Arbeitsplatz, das Haus der Familie, für die sie als Pflegerin arbeitete, zehn Jahre lang nur für zwei Gänge: Um die Kinder zum Kindergarten zu bringen und wieder abzuholen. Den Rest des Tages und der Nacht musste sie zur Verfügung stehen. Nach einem Selbstmordversuch behandelten wir sie regelmäßig. Sie erzählte nach und nach. Eine Operation, die eigentlich nötig gewesen wäre, schied aus. Sie wäre aus dem Krankenhaus abgeschoben worden." Der Vertreter des Vereins Demokratischer Ärzte erzählt die Geschichte der Patientin aus Rumänien mit spürbarer Bitterheit. Heute hat die Frau einen legalen Status. So entscheiden Papiere über Rechte und Schicksale. Damit Alle ihre Rechte wahrnehmen können, wurde am Morgan des 2. September eine neue gewerkschaftliche Anlaufstelle für Migranten in prekären Arbeitsverhältnissen eröffnet.

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Vom 26. bis 28. August war Frau Edith Fröhlich (geb. Stern) mit ihrem Sohn Bill zu Besuch in Deutschland. Frau Fröhlich wuchs mit ihren Eltern, ihrer Tante, ihrem Onkel und ihrer Cousine im Haus Assenheimer Str./Alt-Rödelheim auf. Sie und ihre Eltern konnten 1939 vor dem Nazi-Terror fliehen, ihre Tante, ihr Onkel und ihre Cousine, Selma, Isidor und Renate Strauß wurden im Konzentrationslager ermordet.
Nach über 70 Jahren besuchte Frau Fröhlich den Geburtsort ihres Mannes, Walter Fröhlich, Eisenberg in der Pfalz. Während seine Eltern von den Nazis ermordet wurden, konnte er als Befreier mit der US-Armee in seinen Geburtsort zurückkehren. In Rödelheim besuchte Frau Fröhlich den 1. FC Rödelheim, dessen Vorsitzender ihr Vater bis 1931 war. Am Samstag besuchte sie ihr Elternhaus, in dessen Räumen sich heute unser Verein befindet.

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Willkommen bei Affentor
Die Affentor-Schneiderei Frankfurt präsentiert sich modern, schick und mit sozialem Anspruch. Die erfolgreichen Taschen werden schließlich von langzeitarbeitslosen Frauen, meist Alleinerziehenden, „in liebevoller Handarbeit" gefertigt, wie es auf der Website heißt. Das klingt für die Kunden aus dem gepflegten Nordend oder Sachsenhausen umso besser: Beim Shopping etwas Gutes tun. Die Schneiderei ist damit recht erfolgreich und bekommt Aufträge beispielsweise vom Städel, dessen Eintritt sich die liebevollen Handarbeiterinnen nicht leisten können, denn sie verdienen ganze 0,- € die Stunde.

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Frau Fröhlich (geb. Stern) wuchs im Haus Alt-Rödelheim 12 auf. Ihre Familie musste vor dem Nazi-Terror fliehen und konnte sich in die USA retten. Vom 26.08 bis 28.08 ist Frau Fröhlich zu Besuch in Deutschland. Einladende sind der Ortsbeirat 7, der 1. Rödelheimer Fussballclub 02 e.V., die Initiative Stolpersteine, die evangelische Cyriakusgemeinde, die katholische Pfarrgemeinde und Zusammen e.V. Am Do., 26.08. findet um 19:00 in der Stadtteilbibliothek Rödelheim der Empfang durch den Ortsbeirat 7 statt. Am Fr., 27.08. um 11:00 besucht Frau Fröhlich den 1. FC Rödelheim, dessen Vorsitzender der Vater von Frau Fröhlich von 1931 bis 1936 war. Am Sa., 28.08. ab 11:00 ist Frau Fröhlich bei uns zu Besuch, um ihr Elternhaus zu besuchen und von ihrer Zeit in Rödelheim zu berichten. Da die Räumlichkeiten bei uns und auch den anderen Orten begrenzt sind, bitten wir euch um eine Voranmeldung bei Heiko Lüssmann unter 069/783862 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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50 Jahre Unabhängigkeit Afrikas - und heute?

Das 5. Afrikanische Kulturfest im Solmspark Rödelheim fand unter dem Motto "50 Jahre Unabhängigkeit" statt. In Erinnerung an die Unabhängigkeitskämpfe haben wir T-Shirts mit afrikanischen Revolutionären vor Ort gemalt. Stellvertretend für alle UnabhängigkeitskämpferInnen erinnerten wir an Thomas Sankara, Patrice Lumumba, Frantz Fanon und Jacobus Morenga.

Wie ist die Situation nach 50 Jahren Unabhängigkeit in Afrika? Welche Strategien verfolgt die Bundesrepublik Deutschland, um ihre Rohstoff- und Machtinteressen durchzusetzen? Was bedeutet das für die betroffenen Länder?

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Zusammen e.V. in Aktion

Es war überfällig! Endlich hängen unsere Plakate zu Hartz IV und   Niedriglohn. Die Betroffenen fühlen sich sofort angesprochen. Die Aussagen sprechen ihnen aus der Seele. Schon am ersten Tag nachdem die Plakate hängen, rufen uns Interessierte an oder kommen vorbei. Eine Woche nach unserem Kampagnenstart finden wir uns am 10.8. am Rödelheimer Bahnhof zusammen, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Stadtteils über Erwerbslosigkeit und Niedriglöhne, über Arbeitsdruck und Angst vor der Behörde ins Gespräch zu kommen.

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50 Milliarden-Geschenk an Unternehmer

Immer mehr Menschen verdienen so wenig, dass sie nicht davon leben können. Sie haben dann die Möglichkeit, ergänzende ALG II-Leistungen zu beantragen. Das ermöglicht Unternehmen überhaupt solche Löhne festzusetzen, für die sonst niemand arbeiten würde. Das Arbeitsamt wiederum zwingt durch die Androhung von Sanktionen und anderen Schikanen zur Annahme von schlecht bezahlten Jobs.

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