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Es lebe der 1. Mai
Für unsere aktuellen Forderungen und für internationale Solidarität sind wir am 1. Mai auf die Straße gegangen. Die Demonstration und die Kundgebung auf dem Römer war für Zusammen e.V. ein toller Erfolg. Mit Slogans wie "Ein guter Anfang wäre schon - 10 Euro Mindestlohn" zogen wir mit vielen anderen Organisationen und Gruppen vom Günthersburgpark zum Römer. Dort informierten sich viele Menschen an unserem Stand über die Arbeit des Vereins und wir verteilten mehr als 600 Exemplare unserer Zeitung, die auf gute Resonanz stieß. Insgesamt war der 1. Mai dieses Jahr noch einmal eine Steigerung zum letzten Jahr und ein erfolgreicher Kampf- und Feiertag. Auf dass es nächstes Jahr noch besser wird und wir der Durchsetzung unserer Forderungen näher kommen - es lebe der 1. Mai.
Wenn wir unseren Lohn selbst bezahlen
Forscher der Universität Duisburg-Essen haben errechnet, dass etwa acht Millionen Beschäftigte weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde verdienen. Von diesen acht Millionen verdient die Hälfte sogar weniger als 7 Euro die Stunde, anderthalb Millionen bekommen unter fünf Euro pro Stunde. Wer als Vollzeitbeschäftigter fünf Euro pro Stunde erhält kommt im Monatsschnitt auf rund 800 Euro brutto.
Zusammen-Info - Januar-Ausgabe
Die neue Ausgabe der Zusammen-Info ist da. Themen sind der Staat und die Nazis, das afrikanische Kutlurfest in Rödelheim, ein gefährlicher Fragebogen des Jobcenters und der Protest der MAN-Roländer. Wie immer spiegeln die Artikel die Themen wider, mit denen sich der Verein beschäftigt. In dieser Ausgabe berichtet außerdem ein Mitglied, welche Auswirkungen das Entdecken der Zusammen-Plakate haben kann.
Wie immer zum Lesen und Verbreiten...hier.
Zusammen-Info - Dezember-Ausgabe
Die neue Zusammen-Info ist da. Die Dezember-Ausgabe beschäftigt sich mit Mindestlöhnen – in Deutschland und in Griechenland. Es geht um die Entlarvung des Bildungspakets und die Methoden des Jobcenter Höchst, außerdem um den Krieg gegen Afghanistan und um Solidarität mit der Familie eines griechischen Gewerkschafters, der bei Demonstrationen in Athen ums Leben kam.
Als besonders erwärmend empfehlen wir unsere Weihnachtsgeschichte mit Fragezeichen.
Anbei die Datei, die Zeitung darf gerne weiter verbreitet werden...hier.
Mindestlohn? Eine Frage des Standpunkts!
„Das Arbeitsentgelt muß der Leistung entsprechen und zum Lebensbedarf für den Arbeitenden und seine Unterhaltsberechtigten ausreichen.“ So steht es im Artikel 33 der Hessischen Landesverfassung. Wer für einen anderen arbeitet, soll wenigstens von seinem Lohn leben können. Das hört sich sehr bescheiden an. Finden wir. Kommt aber scheinbar ganz auf den Standpunkt drauf an: Unternehmer, Regierung und so genannte Wirtschaftsexperten finden, dass nicht der Lohn das Überleben der Beschäftigten sichern soll, sondern der Staat. Aber woher nimmt der Staat das Geld? Von den Werktätigen, das sind alle Beschäftigten, Handwerker, Selbständige, die darauf angewiesen sind vom Verkauf ihrer Arbeitskraft zu leben.
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